Týniště 28, Wassermühle und Oberlausitzer Haus in Týniště, Tschechische Republik
Týniště 28 ist ein kombiniertes Wohnhaus und eine Mühle in Týniště, die beide Funktionen unter einem Dach vereint. Das Gebäude nutzt die Wasserkraft eines nahe gelegenen Baches zum Mahlen von Getreide, während die Wohnbereiche für die Familie strukturiert sind.
Die Mühle wird erstmals 1628 schriftlich erwähnt; 1710 sind bereits eine Sägemühle und eine Ölpresse belegt. Die Ölpresse stellte um 1900 den Betrieb ein, die Mühle während des Ersten Weltkriegs und die Sägemühle Ende der 1940er Jahre. Der gesamte Komplex samt Wohn- und Wirtschaftsgebäuden wurde 1968 abgerissen; das Mühlengebäude aus Homole u Panny wurde später auf das ursprüngliche Kellermauerwerk versetzt.
Das Mühlengebäude wurde aus Homole u Panny hierher übertragen und auf das ursprüngliche Kellermauerwerk der Mühle von Týniště gesetzt; die Mühlentechnik im Inneren stammt aus einer Mühle in Hamry u Hlinska. Die Kellermauern von Säge und Ölpresse sind freigelegt, und die Anlage wird als kleine kunstvolle Mahlanlage im Freilichtmuseum Zubrnice gezeigt.
Die Mühle steht in Týniště u Zubrnic in der Region Ústí nad Labem am Luční potok und ist als Teil des Freilichtmuseums Zubrnice zugänglich. Das Wasser gelangt über den ursprünglichen Mühlgraben von einem reparierten hölzernen Wehr zum Rad; das Sockelmauerwerk von Säge und Ölpresse ist freigelegt. Mühle und Wohnhaus stehen getrennt, teils in Blockbau, teils gemauert.
Das Mühlengebäude wurde hierher versetzt: Seine Konstruktion wurde auf das originale Kellermauerwerk der Mühle von Týniště aufgesetzt, die Mühlentechnik im Inneren stammt aus einer Mühle in Hamry u Hlinska. Daneben sind die Kellermauern der früheren Säge und Ölpresse freigelegt. Die gesamte ursprüngliche Anlage samt Wohn- und Wirtschaftsgebäuden wurde 1968 abgerissen.
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