Mlýn Hořín, طاحونة مائية في التشيك
Mlýn Hořín ist ein alter Wassermühlengebäude aus Stein in der Ortschaft Hořín in Tschechien, das sich am Rande eines Parkgeländes in der Nähe eines Wasserlaufs befindet. Das rechteckige Bauwerk mit Satteldach und Ziegeldeckung zeigt eine einfache, funktionale Struktur mit gefassten Fenstern und Steinsockeln, die typisch für solche Mühlenbauten der Region ist.
Das Gebäude wurde bereits im 14. Jahrhundert als Mühle erwähnt und erschien später auf Militärkarten des 18. Jahrhunderts. Im 19. Jahrhundert wurde es von Fürst Jiří Kristián von Lobkowitz zu einer Wasseranlage für die Wasserversorgung des nahen Schlosses und Parks umgebaut.
Der Mühlenbau war früher ein wichtiger Teil des Dorflebens in Hořín und prägt bis heute das Erscheinungsbild der Landschaft. Die einfache Architektur aus Stein mit Satteldach zeigt, wie solche Arbeitsstätten im Dorf aussahen und wie eng sie mit dem täglichen Leben der Menschen verbunden waren.
Das Gebäude ist heute frei zugänglich und kann von außen besichtigt werden, befindet sich aber in schlechtem Bauzustand mit teilweise einsturzgefährdeten Bereichen. Es ist ratsam, vor dem Besuch die örtliche Gemeinde zu kontaktieren, um Zugang und Sicherheit zu überprüfen, da die Struktur ständig von Verfall bedroht ist.
Das Wasser wurde ursprünglich durch einen Kanal vom Hořínský-Bach zugeleitet, doch im 20. Jahrhundert wurde dieser Zufluss durch eine neue Kanalanlage unterbrochen. Heute steht das Wasser still in seinem Bett, während die Mühlräder lange nicht mehr funktionieren und nur noch Löcher in der Mauer zeigen, wo sie einst befestigt waren.
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