Řeporyje, Katastergebiet und Gemeindebezirk in Prag, Tschechische Republik
Řeporyje ist ein Stadtteil im Südwesten Prags mit einer Fläche von etwa 10 Quadratkilometern entlang des Baches Dalejský potok. Der westliche Bereich ist durch eine Industriezone mit einem markanten Getreidesilo geprägt, während sich landwirtschaftliche und Wohnbereiche über den Rest des Gebiets verteilen.
Das Gebiet war lange Zeit eine unabhängige städtische Siedlung, bevor es 1974 ein Teil Prags wurde. Diese Eingemeindung markierte das Ende seiner autonomen Verwaltung und seine Umwandlung in einen modernen Stadtteil der tschechischen Hauptstadt.
Das Viertel pflegt grenzüberschreitende Beziehungen, insbesondere mit Hostomel in der Ukraine, was die europäische Zusammenarbeit zwischen Gemeinden zeigt. Diese Verbindungen spiegeln sich in lokalen Initiativen wider, die Menschen und Kulturen zusammenbringen.
Die Bahnstation Praha-Řeporyje bietet Zugverbindungen zur Linie Praha-Rudná-Beroun und verbindet das Viertel mit anderen Teilen der Region. Besucher können die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, um sich fortzubewegen und nahegelegene Stadtteile Prags zu erreichen.
Ein Steinbruch südwestlich der Gegend bewahrt einen wichtigen geologischen Grenzstein, der den Beginn der Přídolí-Zeit in der Erdgeschichte markiert. Diese Stätte ist für Geologen weltweit bedeutsam, obwohl die meisten Besucher des Viertels ihre Existenz nicht bemerken.
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