Synagogue in Bubny, Synagoge in Holešovice, Tschechische Republik
Die Synagoge in Bubny ist ein Gebetshaus mit neorenaissance-Merkmalen, das in einem Wohnhofgelände versteckt liegt. Das kompakte Bauwerk zeigt charakteristische Details dieser Stilepoche und nimmt mit seinen bescheidenen Ausmaßen nicht viel Platz ein.
Das Gebäude wurde 1899 eröffnet und diente der jüdischen Bevölkerung des Bezirks über mehrere Jahrzehnte hinweg. Seine Geschichte verbindet sich mit dem Schicksal dieser Gemeinde, die in der Mitte des 20. Jahrhunderts dramatische Veränderungen erleben sollte.
Die Synagoge war ein wichtiger Treffpunkt für Juden aus der Nachbarschaft, die hier ihre Gebete sprachen und religiöse Feiertage begingen. Der Ort spiegelte das Leben einer Gemeinde wider, die sich in diesem Stadtteil ansiedelte und ihre Traditionen pflegte.
Das Gebäude befindet sich auf der Heřmanova-Straße in einem Wohnblock, wo es von außen leicht zu übersehen ist. Um den Ort zu besuchen, ist es ratsam, die genaue Adresse zu kennen, da das Bauwerk nicht vom Gehweg aus sichtbar ist.
Das Gebäude ist heute ein stiller Ort, an dem die Geschichte dieser Nachbarschaft sichtbar wird, ohne dass es als Denkmal besonders hervorgehoben wird. Seine Lage im Innenhof macht es zu einem Ort der Stille und Besinnung, der von wenigen besucht wird.
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