Gunston Hall, Kolonialvilla in Biltmore Forest, Vereinigte Staaten.
Gunston Hall ist eine Colonial-Revival-Villa in Biltmore Forest, einer geplanten Gemeinde in North Carolina. Das Anwesen besteht aus einem zentralen Gebäude mit angebundenen Flügeln, umgeben von kunstvoll gestalteten Gärten, die sich über mehrere Hektar erstrecken.
Das Anwesen wurde 1923 fertiggestellt und stammt aus einer Zeit, als wohlhabende Familien große Landsitze in geplanten Gemeinden errichteten. Es entstand nach Entwürfen eines renommierten Architekten der Zeit und zeigt die Baustile, die Anfang des 20. Jahrhunderts beliebt waren.
Das Anwesen trägt seinen Namen nach einer historischen Plantage und verbindet damit Erinnerungen an die frühe amerikanische Geschichte mit der Architektur des 20. Jahrhunderts. Die Gärten und Gebäude zeigen, wie wohlhabende Familien dieser Zeit ihren Alltag in einem großen Landsitz gestalteten.
Das Anwesen ist ein Privatgrundstück und kann daher nicht besucht werden, aber von außen sind die Architektur und die Gärten von der Straße aus sichtbar. Die Lage in Biltmore Forest macht es zu Teil eines größeren Netzwerks von historischen Häusern in dieser geplanten Gemeinde.
Das Gebäude folgt einem fünfteiligen Grundriss mit einem zentralen Block, der durch sogenannte Hyphens mit den Seitenflügeln verbunden ist. Diese Designlösung war ein charakteristisches Merkmal der Colonial-Revival-Architektur und schafft eine besondere Raumaufteilung zwischen den Teilen.
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