Ross Hall, Koloniales Bauernhaus in Piscataway, New Jersey.
Ross Hall ist ein zweistöckiges Backsteinhaus mit Steinziegelfundament und Walmdach, das georgische und niederländisch-koloniale Architektur verbindet. Der Komplex umfasste Nebengebäude und war Teil eines umfangreichen Gutshofs mit ausgedehnten Ländereien.
Edward Antill errichtete das Haus 1739 als Wohnhaus für seine Familie auf neu bebauten Ländereien. Später nutzte General George Washington die Residenz 1778 als Hauptquartier während militärischer Operationen.
Das Haus hatte eine Bedeutung für die lokale Gemeinde als Gutshof, wo Landwirtschaft und Familie zusammenkamen. Die Räume zeigen, wie wohlhabende Kolonisten damals lebten und ihre Grundstücke nutzten.
Das Gelände ist heute Teil des Rutgers-Campus, daher ist der Zugang möglich, aber begrenzt auf bestimmte Bereiche. Besucher sollten sich vorab über Öffnungszeiten informieren, da das Gelände Universitätsaktivitäten hat.
Ein erhaltener Teil der ursprünglichen Innenwände wird heute im Metlar-Bodine House Museum ausgestellt und gibt Besuchern einen direkten Blick auf die handwerklichen Techniken der Erbauer. Diese Wandstücke bewahren auch die Markierungen und Kratzer aus der damaligen Zeit.
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