Taʻū, Vulkaninsel im Manu'a-Distrikt, Vereinigte Staaten
Taʻū ist eine vulkanische Insel im Manu'a-Distrikt mit einem Gipfel, der etwa 784 Meter über dem Meeresspiegel aufsteigt und steil abfallende Küstenklippen aufweist. Dichter tropischer Regenwald bedeckt die Hänge und prägt das Landschaftsbild der gesamten Insel.
Die Insel war vom 10. Jahrhundert bis in die frühen 1900er Jahre das Zentrum des Tui Manu'a-Reiches, das sich über Teile von Tonga und Fiji erstreckte. Diese Kontrolle endete mit dem wachsenden europäischen Einfluss in der Region.
Der Ort hat tiefe Wurzeln in der samoanischen Gesellschaft und war lange Zeit ein wichtiges Zentrum für die lokale Bevölkerung. Die Menschen hier bewahren traditionelle Praktiken und Lebensweisen, die das tägliche Leben prägen.
Um die Insel zu erreichen, kann man den Flughafen in Fitiʻuta auf der Nordostseite nutzen, der Verbindungen zu anderen Inseln Amerikanisch-Samoas bietet. Ein Besuch erfordert gutes Schuhwerk, da die bergige Topografie viel Wandern mit sich bringt.
Seit 2016 wird die Insel fast vollständig durch Solarenergie versorgt, mit Solaranlagen und Batteriespeichersystemen, die die gesamte Stromversorgung decken. Dieses Energieprojekt macht die Insel zu einem bemerkenswerten Beispiel für erneuerbare Energienutzung im Pazifik.
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