Vulture City, human settlement in Arizona, United States
Vulture City ist eine Geisterstadt in Arizona, die um eine verlassene Goldmine herum entstand. Das Gelände umfasst restaurierte und teilweise verfallene Gebäude, darunter ein Steinhaus von 1884 für die Erztestung, alte Unterkünfte, Geschäfte und eine Schmiede, die die Struktur einer funktionierenden Bergbaugemeinde widerspiegeln.
Henry Wickenburg entdeckte 1863 Gold in der Gegend, was zur Gründung der Stadt führte; die Mine entwickelte sich zur reichsten Goldmine von Arizona. Die Stadt florierte in den späten 1800er Jahren mit bis zu 5.000 Bewohnern, funktionierte aber ab den 1890er Jahren nur noch sporadisch und wurde 1942 während des Zweiten Weltkriegs endgültig geschlossen.
Der Name Vulture City stammt von der Vulture Mine, benannt nach den Geiern, die über dem Goldvorkommen kreisten. Die Ruinen spiegeln das raue Leben der Goldgräberzeit wider, mit einfachen Strukturen, die zeigen, wie Bergleute und ihre Familien in der Wüste zusammenlebten.
Der Ort liegt etwa 19 Kilometer südwestlich von Wickenburg und ist über die Highway 60 nach Westen und dann die Vulture Mine Road nach Süden erreichbar. Besuchern wird empfohlen, festes Schuhwerk zu tragen und ausreichend Wasser mitzunehmen, da die Gegend sehr heiß und trocken ist.
Ein großer Eisenholzbaum vor Wickenburgs alter Hütte ist bekannt dafür, dass dort Gesetzesbrecher hingerichtet wurden, was dunkle Geschichten von Goldgräberjustiz bewahrt. Dieser Baum steht als stilles Monument für die raue Art der Selbstjustiz in der frühen Zeit der Bergbausiedlung.
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