Fort Santo Angel, Spanish fortress on the island of Guam
Fort Santo Angel ist eine Festung auf einem großen Felsen am Eingang der Humåtak-Bucht im Süden von Guam. Die Anlage hatte einen Steinwall, einen kleinen Wachraum und Platz für drei Kanonen zur Kontrolle des Hafens.
Das Fort wurde 1756 vom Gouverneur Enrique de Olavide y Michelena wieder aufgebaut, nachdem frühere Verteidigungsanlagen schwach geworden waren. Um 1800 wurde es abgebaut, da die Wellen die Grundlagen beschädigten und es nicht mehr sicher war.
Der Name des Forts erinnert an den Schutzpatron und die spanische Präsenz auf der Insel. Heute können Besucher an diesem Ort die Spuren dieser Vergangenheit sehen und verstehen, wie die Verteidigung der Bucht einst das Leben der Menschen prägte.
Das Fort liegt auf einem Felsen mit in den Stein gehauenen Stufen zum Zugang und bietet einen freien Blick über die Bucht und das Meer. Die Ruinen sind von Pflanzen bedeckt und gehören heute zu einem öffentlichen Park, das zu Fuß erkundbar ist.
Schatzsucher wurden jahrelang von Gerüchten über verstecktes Gold und Wertgegenstände angezogen, was zu Ausgrabungen an der Stätte führte. Solche Aktivitäten beschädigten die archäologischen Überreste zusätzlich und zeigen, wie die Geschichte des Ortes bis heute Menschen fasziniert.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.