Attentat in Orlando am 12. Juni 2016, Massenschießerei und Terroranschlag in Orange County, USA
Die Orlando-Nachtclub-Schießerei ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 12. Juni 2016 im Club Pulse in Orlando, Florida, und war ein Terroranschlag sowie ein Hassverbrechen gegen die LGBT-Gemeinschaft. Der Täter, Omar Mateen, eröffnete das Feuer auf die Besucher, nahm anschließend Geiseln in einem Badezimmer und wurde nach mehrstündiger Belagerung durch die Polizei getötet.
Das Massaker im Pulse-Club vom 12. Juni 2016 war zu diesem Zeitpunkt der schlimmste Massenanschlag in der Geschichte der USA, sowohl als Hassverbrechen gegen die LGBT-Gemeinschaft als auch als Terroranschlag. Der Täter hatte zuvor Kontakt zu islamistischen Gruppen, doch ein direkter organisatorischer Zusammenhang konnte nie eindeutig belegt werden.
Der Pulse-Club war während des Angriffs Gastgeber eines lateinamerikanischen Abends, bei dem überwiegend junge Latino-Besucher tanzen und feiern wollten. Diese Nacht der Inklusion und des Feierns verwandelte sich in eine der dunkelsten Stunden für die LGBT-Gemeinschaft in den USA.
Heute ist das frühere Pulse-Gelände ein Gedenkort, und Besucher können der Opfer gedenken. Es gibt keine festen Öffnungszeiten wie in einem Museum, und das Gelände selbst ist in der Regel für stille Erinnerungen zugänglich.
Berichten zufolge war der Täter selbst ein gelegentlicher Besucher des Pulse und hatte über Apps Kontakt zu schwulen Männern aufgenommen, was Fragen nach seinen eigenen inneren Konflikten aufwarf. Zudem war die zweite Ehefrau des Täters Gegenstand von Ermittlungen, da untersucht wurde, ob sie von dem Anschlag gewusst hatte.
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