Faw, Kleinstadt im Irak
Al-Faw ist eine Hafenstadt im Süden des Irak an der Mündung von Tigris und Euphrat zum Shatt al-Arab. Die Stadt liegt auf flachem Land mit Sumpfgebieten, Wasserkanälen und Palmenwäldern, die sich entlang der Küste erstrecken und den Hafen mit Schiffen und Fischerbooten prägen.
Al-Faw war ein strategischer Punkt seit der Antike und wurde von verschiedenen Mächten beherrscht, darunter die Ottomanen, die es die 'Schlüssel des Iraks' nannten. Im Krieg Iran-Irak erlitt die Stadt schwere Kämpfe und wurde 1986 vom Iran erobert, dann 1988 von Irak zurückerobert, danach schnell wieder aufgebaut.
Al-Faw ist eng mit dem Meer und der Fischerei verbunden, was die tägliche Lebensweise prägt. Man sieht Fischer, die ihre Netze auswerten, Märkte voller frischen Fangs und Menschen, deren Leben sich nach den Gezeiten und Jahreszeiten richtet.
Al-Faw ist durch Straßen mit anderen Teilen des Iraks verbunden und hat ein einfaches Straßengitter-Layout, das die Navigation erleichtert. Lokale Märkte sind am frühen Morgen am lebhaftesten, Hotels sind in der Nähe des Wassers oder der Hauptstraßen gelegen, und das heiße Klima erfordert, dass man mittags drinnen bleibt.
In den 1950er Jahren fanden Einheimische Knochen eines großen Meerestieres, möglicherweise eines Wals, an der Küste. Später identifizierten Experten die Knochen als Überreste eines Buckelwals, ein seltener Fund, der von der langen maritimen Geschichte der Region zeugt.
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