Al-Maqam Mosque, Religiöses Monument in Basra, Irak.
Die Al-Maqam-Moschee ist eine Backsteinmoschee im Viertel Al-'Ashara in Basra, 1754 erbaut, deren Gebetsraum von etwa 450 Quadratmetern rund 500 Betende fasst. Ihre mittlere Kuppel, innen acht Quadratmeter groß mit acht Fenstern, ist blau gestrichen und trägt Verse des Dhikr al-Hakim; zwei kleinere Kuppeln flankieren sie, das Minarett ist 25 Meter hoch. Mihrab und Minbar sind mit Backstein und glasierten Karbala-Kacheln verkleidet.
Das Gebäude wurde 1754 zur Zeit der osmanischen Herrschaft errichtet und steht an einem Ort mit einer noch älteren heiligen Stätte aus dem 8. Jahrhundert. Im Jahr 1922 erhielt das Bauwerk eine Außenmauer und eine Renovierung, die seine ursprüngliche innere Struktur bewahrte.
Der Name Maqam bedeutet „Schrein“; die Moschee übernimmt ihn vom Viertel Al-Maqam, das nach dem osmanischen Zollamt benannt ist, das die im Hafen von Basra ankommenden Waren beaufsichtigte. Hier finden das Freitagsgebet und die fünf täglichen Gebete statt. Die Moschee der sunnitischen Stiftung grenzt unmittelbar an den schiitischen Schrein Maqam al-Rida, und ein ehemaliges jüdisches Bethaus etwa 50 Meter entfernt dient heute als Warenlager.
Die Moschee liegt im Viertel Al-'Ashara, neben einer zweiten Moschee der schiitischen Stiftung und weniger als 50 Meter von einer ehemaligen jüdischen Synagoge entfernt, die heute als Warenlager dient. Man erreicht sie vom Ufer des Al-'Ashara-Flusses, der mit dem Shatt al-Arab verbunden ist. Das Freitagsgebet und die fünf täglichen Gebete werden dort abgehalten.
Die Moschee bewahrt ihre historischen Holztüren und alten Eisenschlüssel, und in ihrer Schatzkammer liegt ein seltener Koran, der der Zeit des dritten Kalifen Uthman ibn Affan zugeschrieben wird. Eine Restaurierung im Jahr 2000 legte eine zweite Kuppel unter der äußeren Kuppel frei.
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