Grüne Zone, Regierungsviertel in Bagdad, Irak
Die Green Zone ist ein Regierungsviertel in Bagdad, Irak, das auf etwa 10 Quadratkilometern im zentralen Stadtteil Karch liegt. Das Gebiet wird durch einen Sicherheitsgürtel mit Checkpoints und Betonbarrieren vom Rest der Hauptstadt getrennt.
Nach dem Einmarsch 2003 errichtete die US-Armee hier das Hauptquartier der Koalitions-Übergangsverwaltung in ehemaligen Präsidentenpalästen. Die Kontrolle wurde schrittweise an irakische Behörden übergeben, wobei die vollständige Öffnung des Gebiets im Dezember 2018 erfolgte.
Der Name International Zone wurde schließlich durch Green Zone ersetzt, eine Bezeichnung, die heute sowohl im Arabischen als auch im Englischen verwendet wird. Besucher bemerken die typisch irakischen Verwaltungsgebäude aus den 1980er Jahren mit ihren hohen Arkaden und dekorativen Fassadenelementen.
Seit Dezember 2018 können Fahrzeuge die 14.-Juli-Straße durch das Gebiet zwischen 17 und 1 Uhr nachts nutzen, um den Verkehr in der Innenstadt zu entlasten. Fußgänger und Besucher sollten gültige Ausweisdokumente mitführen und sich auf Sicherheitskontrollen an den Eingängen einstellen.
Unter der Oberfläche erstreckt sich ein Netzwerk von Bunkern und militärischen Anlagen, die durch gesicherte unterirdische Gänge verbunden sind. Diese Infrastruktur stammt aus der Zeit vor 2003 und wurde für den Schutz der Führungsebene während der früheren Regime gebaut.
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