Assassins' Gate, Sandsteintor in Bagdad, Irak
Das Assassins' Gate ist eines der vier Haupteingangstore zur Grünen Zone in Bagdad und besitzt hohe Sandsteinmauern mit traditionellen irakischen Bauelementen. Seine Struktur kombiniert robuste Verteidigungsmerkmale mit regionalen Designprinzipien, die das irakische Bauerbe widerspiegeln.
Das Tor wurde während der Invasion von 2003 zu einem Brennpunkt, wo sich US-amerikanische Streitkräfte mit irakischen Soldaten und Widerstandskämpfern auseinandersetzten. Diese Phase markierte einen entscheidenden Moment in der militärischen Neugestaltung Bagdads und der Umwandlung der Stadt.
Das Tor spiegelt die architektonischen Vorstellungen des späten 20. Jahrhunderts wider und zeigt regionale Baustile, die in Bagdads Stadtbild verankert sind. Es verkörpert eine Bauweise, die für die Gegend charakteristisch ist und von lokalen Handwerkstraditionen geprägt wurde.
Der Zugang zum Tor erfordert besondere Genehmigungen und Sicherheitsüberprüfungen wegen seiner Lage in einer militärischen Sperrzone. Besucher sollten sich bewusst sein, dass sie sich einem hochgesicherten Gebiet nähern und dementsprechend mit strengeren Kontrollen rechnen müssen.
Der Name stammt von der Assassins Company, einer US-Armee-Einheit, die während der frühen Besatzungsphase Operationen in der Nähe des Tors durchführte. Diese Bezeichnung erinnert an die spezifischen Soldaten und Einheiten, die mit diesem strategischen Punkt in Verbindung standen.
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