Erzbistum Bagdad, Katholische Metropolitanerzeparchie in Bagdad, Irak
Die chaldäisch-katholische Erzeparchie Bagdad ist ein Metropolitansitz der chaldäisch-katholischen Kirche, dessen eigener Sitz die 1956 geweihte Patriarchalkathedrale St. Josef ist. Die Erzeparchie umfasst den größten Teil des zentralen Irak und ist in 23 Pfarreien gegliedert. Ihre frühere Kathedrale, Unsere Liebe Frau von den Schmerzen, wurde zwischen 1890 und 1898 erbaut.
Das Erzbistum wurde 1553 gegründet und entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum der chaldäisch-katholischen Kirche im Irak. Im Jahr 1954 wurde es territorial umgestaltet, als einige Gebiete abgetrennt wurden, um das Erzbistum von Basra zu bilden.
Das Erzbistum bedient die Gemeinschaft hauptsächlich auf Syrisch und Arabisch, wobei die alten liturgischen Praktiken des Ostsynischen Ritus im alltäglichen Gemeindeleben lebendig bleiben. Diese Sprachen und Rituale verbinden die Gläubigen mit einer jahrtausendealten kirchlichen Tradition, die bis heute in den Gottesdiensten zu spüren ist.
Die Archieparchie umfasst den größten Teil des zentralen Irak und ist in 23 Pfarreien gegliedert; der Sitz in Bagdad ist also keine einzelne besuchbare Kirche. Die Patriarchalkathedrale St. Josef wurde 1956 geweiht; auch die ehemalige Kathedrale Unserer Lieben Frau von den Sieben Schmerzen, erbaut zwischen 1890 und 1898, steht in der Stadt.
Kathedrale der Erzeparchie ist die 1956 geweihte St.-Josephs-Kathedrale; die frühere Kathedrale Unserer Lieben Frau von den Schmerzen entstand zwischen 1890 und 1898. Die Eparchie zählt 23 Pfarreien und hatte 2020 insgesamt 205.250 Getaufte. Ihr Gebiet umfasst den größten Teil des zentralen Irak.
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