Erzbistum Bagdad, Katholische Metropolitanerzeparchie in Bagdad, Irak
Das Chaldäische Katholische Erzbistum von Bagdad ist die zentrale kirchliche Verwaltung für die chaldäisch-katholische Gemeinde in der irakischen Hauptstadt und überwacht mehrere Pfarreien in der Stadt. Die Verwaltung wird vom Sitz in der Kathedrale der Mutter der Schmerzen aus geleitet, wo die kirchlichen Angelegenheiten koordiniert werden.
Das Erzbistum wurde 1553 gegründet und entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum der chaldäisch-katholischen Kirche im Irak. Im Jahr 1954 wurde es territorial umgestaltet, als einige Gebiete abgetrennt wurden, um das Erzbistum von Basra zu bilden.
Das Erzbistum bedient die Gemeinschaft hauptsächlich auf Syrisch und Arabisch, wobei die alten liturgischen Praktiken des Ostsynischen Ritus im alltäglichen Gemeindeleben lebendig bleiben. Diese Sprachen und Rituale verbinden die Gläubigen mit einer jahrtausendealten kirchlichen Tradition, die bis heute in den Gottesdiensten zu spüren ist.
Das Erzbistum hat seinen Verwaltungssitz in Al-Mansour, wo Besucher die wichtigsten Informationen zu Gottesdiensten und kirchlichen Aktivitäten erhalten können. Die Kathedrale ist der zentrale Ort, um mehr über die Gemeinschaft und ihre religiösen Praktiken zu erfahren.
Das Erzbistum wird von etwa 30 Priestern, fast 100 Ordensschwestern und einer Gruppe von Mönchen geleitet, die täglich an der Erhaltung der ostsynischen Traditionen arbeiten. Diese kleine aber engagierte Gemeinschaft trägt wesentlich dazu bei, dass die antiken liturgischen Bräuche lebendig bleiben und an kommende Generationen weitergegeben werden.
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