Al Mardiyah Mosque, Osmanische Moschee in Bagdad, Irak.
Die Al-Muradiyya-Moschee liegt im Viertel al-Rusafa in Bagdad, nahe dem al-Maidan-Platz. Ihr rechteckiger Gebetsraum mit dicken Mauern wird von sieben Kuppeln überdeckt, die auf vier zylindrischen Marmorsäulen ruhen, die durch Spitzbögen verbunden sind. Die zentrale, halbkugelige und abgeflachte Kuppel ist außen mit blauer und grüner Fayence und innen mit Koranversen verziert.
Der Bau begann 1566 unter Murad Pascha, dem osmanischen Gouverneur von Bagdad, und die Moschee wurde 1570 fertiggestellt, benannt nach ihm; ein Fest begleitete die Eröffnung. 1686 ließ Gouverneur Ahmed Pascha Albu Shanaq den angeschlossenen Khan erneuern und eine Wasserleitung für den Dienst der Moschee legen. 1903 wurde sie erneut renoviert, 2009 vom sunnitischen Stiftungsamt restauriert, als viele religiöse Bauten Bagdads vernachlässigt waren.
Die Moschee ist auch als Murad-Pascha-Moschee bekannt, benannt nach dem osmanischen Gouverneur, der ihren Bau anordnete. Ihre zentrale Kuppel trägt den Beinamen „chinesische Kuppel“, weil ihr Rand gezackt ist, und innen umlaufen Koranverse den Kuppelhals. Das Minarett an der Nordwestecke der Sommergebetshalle folgt dem abbasidischen Bagdader Stil mit Wendeltreppe und Muqarnas.
Der Zugang erfolgt durch ein grünes Tor unter einem Spitzbogen, das von verziertem Ziegelwerk gerahmt und von einem blauen Kachelband mit arabischer Inschrift bekrönt wird. Das Minarett steht an der Nordwestecke des Sommergebetsraums. Der Saal fasst etwa 400 Betende; die Gebetszeiten sollte man meiden.
Die zentrale Kuppel trägt den Beinamen „chinesische Kuppel“, weil ihr Rand gezackt ist wie bei chinesischer Architektur. Das Minarett an der Nordwestecke des Sommergebetsraums folgt dem abbasidischen Bagdader Stil mit einer Wendeltreppe und ohne osmanischen Einfluss.
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