Kirche Umm al-Ahzan, Katholische Kathedrale in Bagdad, Irak
Die Kathedrale der Mutter der Schmerzen ist ein katholisches Gotteshaus im Ras-Al-Grayyeh-Viertel mit Mauern aus lokalem Marmor und mehreren Eingangen. Das Innere wird von Pfeilern getragen, die aus kostbarem Material vom Tigris herbeigebracht wurden und ein solides, dauerhaftes Bauwerk schaffen.
Der Dom wurde 1843 gegrundet, um der wachsenden chaldaischen christlichen Gemeinde in Bagdad einen Platz zum Beten zu geben. 1889 wurde das Gebaude erhoblich verandert: der Fussboden wurde angehoben und die Struktur verstarkt, um Hochwasserschaden durch regelmasige Uberflutungen zu verhindern.
Der Dom ist das geistliche Zentrum der chaldäisch-katholischen Gemeinde in Bagdad und prägt das religiöse Leben dieser Gemeinschaft seit jeher. Besucher spüren hier den starken Bezug zu Rom und die Verbindung zu einer Tradition, die sich in Gebeten und Feierlichkeiten widerspiegelt.
Das Gebaude steht in der Nahe des Wathba-Platzes in einem zentralen Bereich Bagdads und ist von mehreren Eingangen zugangig. Besucher sollten beachten, dass der Innenraum Platz fur etwa 2000 Menschen bietet und beim Betreten die lokalen Brauche respektiert werden sollten.
Wahrend des Zweiten Weltkriegs halfen polnische Soldaten beim Bau des Hochaltars mit, was dem Gebaude eine unerwartete internationale Geschichte verlieh. Diese Zusammenarbeit zwischen Irak und Polen zeigt, wie weit die Verbindungen dieser Kirche reichen.
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