Mosque of Sayed Sultan Ali, Osmanische Moschee im Stadtteil Al-Rusafa, Bagdad, Irak.
Die Moschee des Sayyid Sultan Ali ist ein Gotteshaus mit großer Kuppel und einem charakteristischen Minarett aus Ziegeln, das mit blauen Fliesen verziert ist. Das Gebäude bietet großzügige Gebetshallen und war ursprünglich mit einer angegliederten Bibliothek und einer Koranschule ausgestattet.
Das Bauwerk entstand um 1590 und wurde unter Leitung eines hohen Würdenträgers aus der Zeit der Osmanischen Herrschaft errichtet. Später erfuhr es umfangreiche Restaurierungsarbeiten, um es für die nachfolgenden Generationen zu bewahren.
Die Gebetshalle zeigt traditionelle islamische Kunstfertigkeit mit arabischen Inschriften an den Wänden und einem kunstvoll gestalteten Mihrab. Diese Verzierungen spiegeln die religiöse Verehrung wider, die im täglichen Leben der Besucher sichtbar wird.
Besucher sollten sich bewusst sein, dass dies ein aktiver Gebetsort ist und sich angemessen verhalten sowie die Gebetszeiten respektieren. Das Betreten erfordert Schuhlosigkeit und bescheidene Kleidung, besonders in den Bereichen, in denen Gläubige beten.
Das Gebäude beherbergt ein Mausoleum für seinen Namensgeber, wobei die historische Identität dieser Person unter Fachleuten bis heute umstritten ist. Diese Debatte zeigt, wie manche Orte ihre Ursprünge bis heute rätselhaft bewahren.
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