Erbil, Hauptstadt der Kurdistan-Region im nördlichen Irak.
Erbil ist die Hauptstadt der Region Kurdistan im Nordirak und eine der größten Städte des Landes. Die Straßen verlaufen strahlenförmig von der zentralen Zitadelle aus nach außen, wobei die modernen Viertel mit breiten Boulevards und Hochhäusern die historische Altstadt umgeben.
Die Stadt war durchgehend seit über 7000 Jahren bewohnt und gehört damit zu den ältesten dauerhaft besiedelten Orten der Welt. Im Laufe der Jahrhunderte stand sie unter assyrischer, persischer und osmanischer Herrschaft, bevor sie zur modernen Hauptstadt der kurdischen Autonomieregion wurde.
Die lokalen Teehäuser rund um die Altstadt bieten einen Einblick in das tägliche Leben, wo sich Menschen treffen, um zu reden und Backgammon zu spielen. Der Name der Stadt leitet sich vom assyrischen Urbilum ab, was sich in der heutigen kurdischen Aussprache widerspiegelt.
Die beste Zeit für einen Besuch ist im Frühling oder Herbst, wenn die Temperaturen milder sind als im Hochsommer. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in der Nähe der Zitadelle und sind zu Fuß erreichbar, während Taxis für weitere Strecken in der Stadt verfügbar sind.
Die Zitadelle wurde 2014 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und gilt als der längste durchgehend bewohnte Ort der Erde. Archäologen haben unter dem heutigen Stadtzentrum mehr als 100 Siedlungsschichten freigelegt, die verschiedene Zivilisationen dokumentieren.
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