Al-Rahman Mosque, Große Moschee im Mansur-Viertel, Bagdad, Irak
Die Al-Rahman-Moschee ist ein Gebetshaus im Mansur-Viertel und besteht aus einer Hauptkuppel mit acht kleineren Kuppeln ringsum. Jede dieser kleineren Kuppeln enthält wiederum acht weitere Kuppeln, die zusammen ein komplexes Dachsystem bilden.
Saddam Hussein begann das Projekt 1998 im Rahmen einer Moscheebau-Kampagne; die zweite Phase startete 1999 mit einem Entwurf von Afif Jawad nach dem ursprünglichen Plan von Laith al-Nuaimi. Der Bau wurde während der US-geführten Invasion 2003 eingestellt und hinterließ nur das Skelett. Die Stätte wurde später von der Islamischen Tugendpartei übernommen, und 2020 sprach ein Gericht der Schiitischen Stiftungsbehörde das Baurecht zu.
Der Name der Moschee bedeutet „Moschee des Barmherzigsten“. Nach 2003 übernahm die Islamische Tugendpartei den Ort und nutzte das Gelände als Parkplatz und Stützpunkt; 2020 verpflichtete ein Gericht die Partei zu 200 Millionen US-Dollar Entschädigung, was nie vollstreckt wurde.
Der unvollendete Bau steht im Viertel Mansur auf dem Gelände der alten Pferderennbahn, die 1993 nach al-Ghazaliya verlegt wurde. Die Islamische Tugendpartei besetzte das Areal und nutzte es als Parkplatz und Stützpunkt; 2020 verpflichtete ein Gericht sie zu 200 Millionen US-Dollar Entschädigung, was nie vollstreckt wurde. Ein Besucherzugang ist nicht geregelt.
Das Design des Gebäudes orientierte sich an der Taj-Mahal-Architektur und sollte bis zu 15.000 Betende aufnehmen. Diese ambitionierte Kapazität macht deutlich, dass das Projekt als eines der größten solcher Bauten konzipiert war.
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