Kuching, Hauptstadt in Sarawak, Malaysia
Kuching liegt beiderseits des Sarawak River und verbindet moderne Einkaufszentren mit überdachten Märkten und Kolonialbauten entlang der Uferpromenade. Die Stadt teilt sich in zwei Verwaltungszonen mit eigenen Stadtverwaltungen und erstreckt sich bis zum Rand des tropischen Regenwalds.
James Brooke machte den Ort 1841 zur Hauptstadt von Sarawak, nachdem er vom Sultan von Brunei Land für militärische Hilfe erhalten hatte. Die Stadt blieb bis 1946 unter der Herrschaft der Brooke-Familie und wurde dann britische Kronkolonie, bevor sie 1963 Teil Malaysias wurde.
Der Name stammt vom malaiischen Wort für Katze, was man heute an Statuen und Symbolen in der ganzen Stadt sehen kann. Chinesische Tempel stehen neben muslimischen Moscheen, während das alte Viertel am Fluss von kolonialen Häusern und traditionellen Läden geprägt ist.
Die beste Orientierung bieten die Uferpromenade und die Hauptbrücken über den Fluss, während Bootsfahrten beide Stadtteile verbinden. Besucher sollten für Außenbesichtigungen den Vormittag wählen, da nachmittags oft tropische Regenschauer auftreten.
Das Borneo Cultures Museum aus dem Jahr 2022 bietet mehrstöckige Ausstellungen zu indigenen Gemeinschaften und traditionellem Handwerk der Region. Die Sammlung zeigt Werkzeuge, Textilien und Alltagsgegenstände, die Einblick in das Leben im Regenwald geben.
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