Kinabalu, Geschützter Berggipfel in Sabah, Malaysia.
Der Mount Kota Kinabalu erhebt sich 4095 Meter über dem Meeresspiegel und ist der höchste Gipfel in Sabah, gelegen im Kinabalu-Nationalpark. Die granodioritische Bergstruktur zeigt schroffe Felswände und felsige Plateaus mit einzelnen Granitnadeln, die sich gegen den Himmel abzeichnen.
Hugh Low erreichte im März 1851 das Gipfelplateau und machte den Berg durch seine Berichte in England bekannt. Der Kinabalu-Nationalpark wurde 1964 gegründet, um den Berg und seine Regenwaldgürtel zu schützen.
Der Name Kinabalu stammt aus der Dusun-Sprache und bedeutet verehrter Ahnenort. Kletterer legen vor dem Aufstieg oft Eier und Hühner an einem Felsen am Wegesrand nieder, um die Berggeister zu ehren und eine sichere Reise zu erbitten.
Die beiden Hauptrouten erfordern obligatorische Führungen und eine vorherige Anmeldung beim Parkbüro in Ranau. Kletterer übernachten meist in Berghütten auf halber Höhe, bevor sie früh morgens den letzten Abschnitt zum Gipfel bewältigen.
Die Bergflanken tragen über 5000 Pflanzenarten, darunter fleischfressende Kannenpflanzen, die Insekten in becherförmigen Blättern fangen. An einer Felswand in der Nähe der Berghütten wachsen dichte Teppiche aus Moosen und Flechten, die sich bei Nebel vollsaugen und die Luftfeuchtigkeit speichern.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.