Sandakan, Hafenstadt in Sabah, Malaysia.
Sandakan ist eine Küstenstadt im Bundesstaat Sabah an der Nordostküste Borneos, die sich entlang einer Bucht des Sulusees erstreckt. Die Bebauung zieht sich von der aufgeschütteten Innenstadt bis in die bewaldeten Hügel, die das Wachstum nach Westen und Süden begrenzen.
Die britische Nordborneo-Gesellschaft gründete die Stadt 1879 als Verwaltungszentrum und zog chinesische Händler aus Hongkong an. Während des Zweiten Weltkriegs erlebte die Stadt schwere Bombardierungen, die große Teile der ursprünglichen Bebauung zerstörten.
Der Name leitet sich vom Suluk-Wort für Pfandhaus ab, das sich auf eine frühere Siedlung bezog. Heute hört man auf den Märkten und in den Straßen ein Gemisch aus Malaiisch, Chinesischen Dialekten und lokalen Sprachen, das die gemischte Abstammung der Bewohner widerspiegelt.
Drei Busterminals verbinden die Stadt mit Zielen in Sabah und über die Grenze nach Indonesien. Der Flughafen liegt einige Kilometer vom Zentrum entfernt und bietet regelmäßige Verbindungen in die größeren Städte Malaysias.
Das Stadtzentrum liegt auf aufgeschüttetem Meeresgrund aus den 1920er Jahren, der flaches Bauland schuf. Diese künstliche Ausdehnung ist noch heute an der Uferpromenade sichtbar, wo das Gelände abrupt in das Wasser abfällt.
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