Cameron Highlands, Bergdistrikt in Pahang, Malaysia
Diese Bergregion erstreckt sich über drei Verwaltungszonen namens Ringlet, Tanah Rata und Ulu Telom und liegt auf Höhen, die mehr als 1.600 Meter erreichen. Die Landschaft wechselt zwischen steilen bewaldeten Hängen und sanften Terrassen, auf denen Gemüse- und Teeplantagen wachsen.
William Cameron entdeckte diese Gegend während einer Vermessungsexpedition im Jahr 1885, doch erst Jahrzehnte später entstand hier eine bewohnte Siedlung. Die britische Kolonialverwaltung baute in den 1940er-Jahren Straßen und Infrastruktur, um einen Ferienort für Europäer zu schaffen, die der tropischen Hitze entkommen wollten.
Die chinesischen und tamilischen Tempel entlang der Hauptstraße zeigen den multikulturellen Alltag in dieser Bergregion, wo Händler frisches Gemüse auf kleinen Märkten verkaufen. Besucher sehen oft Arbeiter, die auf den Terrassen Teeblätter pflücken oder Blumen für den Export nach Singapur und Kuala Lumpur schneiden.
Vier verschiedene Zufahrtsstraßen verbinden die Region mit dem Flachland, wobei die Route über Tapah die kürzeste und meistbefahrene ist. Busse aus Kuala Lumpur und anderen Großstädten fahren täglich mehrmals, und die kurvigen Bergstraßen erfordern etwa drei bis vier Stunden Fahrzeit.
Die kühlen Temperaturen erlauben den Anbau europäischer Gemüsesorten wie Kohl und Erdbeeren, die sonst nirgendwo in Malaysia im Freien gedeihen. Die Gegend produziert auch einen Großteil des Tees für den lokalen Markt, und man sieht oft Nebel, der morgens zwischen den grünen Hügeln hängt.
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