Cho Huan Lai Memorial, Kriegsdenkmal in Keningau, Malaysia
Das Cho-Huan-Lai-Denkmal ist eine etwa 4 Meter hohe Stele mit rechteckigem Querschnitt; die breitere, dem Eingang zugewandte Seite ist leicht konkav und trägt große rote chinesische Schriftzeichen. In den unteren Block, der auf einem dreistufigen quadratischen Sockel ruht, sind eine englische Bronzeplatte und eine Marmorplatte mit chinesischer Inschrift eingelassen. Es steht gegenüber der Einfahrt zum ehemaligen Flugfeld von Keningau.
Das Denkmal erinnert an fünf Personen, darunter Generalkonsul Cho Huan Lai, die am 6. Juli 1945 von japanischen Truppen hingerichtet wurden. Diese Hinrichtung markierte einen der tragischsten Momente der japanischen Besatzung in Sabah am Ende des Zweiten Weltkriegs.
Die Stele trägt große rote chinesische Schriftzeichen, die Cho, dem Konsul, und seinen vier Kollegen gewidmet sind; darüber befindet sich eine Marmorplatte über der englischen Bronzeplatte. Diese nennt fünf Männer unterschiedlicher Herkunft: einen Generalkonsul, den Chief Secretary des Rajah von Sarawak, einen Arzt aus Sandakan, einen Ingenieur aus Manila und einen Pflanzer aus Kuching. Am 29. Juli 2017 besuchten taiwanesische Vertreter und der Abgeordnete von Keningau, Joseph Pairin Kitingan, die Gedenkstätte zum 72. Jahrestag.
Die Stele steht gegenüber der Einfahrt zum ehemaligen Flugfeld von Keningau, am Ort der Hinrichtung selbst, etwa zwei Meilen vom Hauptquartier des japanischen Befehlshabers Abe Keichi entfernt. Man erreicht sie von Keningau aus über die Straße; das Denkmal ruht auf einem dreistufigen quadratischen Sockel, und Bronzeplatte wie Marmortafel liest man an der breiten, leicht konkaven Seite mit den roten chinesischen Schriftzeichen.
Die Bronzeplatte nennt die fünf Hingerichteten mit ihrer Funktion: Cho Huan Lai, Generalkonsul der Republik China; Cyril Drummond Le Gros Clark, Chief Secretary des Rajah von Sarawak; Valentine A. Stokes, Allgemeinmediziner in Sandakan; Henry William Webber, Bauingenieur in Manila; und Donald Macdonald, Pflanzer in Kuching. Darüber ist eine Marmorplatte mit chinesischer Inschrift eingelassen.
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