Straße von Johor, Internationale Meerenge zwischen Singapur und Peninsular-Malaysia
Die Straße von Johor ist eine Wasserstraße zwischen Singapur und der malaysischen Halbinsel, die zwei wichtige Meereswege verbindet. Sie erstreckt sich über eine Länge mit unterschiedlichen Breiten und bildet eine natürliche Grenze zwischen den beiden Ländern.
Im Februar 1942 wurde die Straße während des Zweiten Weltkriegs zum Schauplatz intensiver Kämpfe. Japanische Truppen griffen die britisch kontrollierte Region an und markierten einen entscheidenden Wendepunkt in der Militärgeschichte Südostasiens.
Auf beiden Ufern leben kleine Fischergemeinden, die ihre traditionellen Praktiken seit Generationen weitergeben. Die Menschen hier haben eine tiefe Verbindung zum Wasser und seinen Rhythmen bewahrt.
Zwei Brücken verbinden die Ufer miteinander und ermöglichen den täglichen Verkehr zwischen Singapur und Malaysia. Die Überquerungen sind Teil der wichtigsten Verkehrsrouten zwischen den beiden Ländern.
Die Gewässer beherbergen eine Gruppe von Seekühen, Meeressäugern, die sich von Seegras in den flacheren Bereichen ernähren. Diese Tiere sind in dieser Region selten und machen sie für Naturliebhaber besonders interessant.
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