Pulau Banggi, Tropische Insel in der Kudat Division, Malaysia.
Banggi Island ist die größte Insel Malaysias und liegt vor der Nordküste von Sabah, zwischen dem Südchinesischen Meer und der Sulasee. Sie besteht aus einer Reihe kleiner Dörfer, die über eine hügelige, von Wäldern und Küstenabschnitten durchzogene Landschaft verteilt sind.
Die ursprünglichen Bewohner, die Dusun Bonggi, errichteten ihre Häuser auf Pfählen, um sich vor Piraten zu schützen, die diese Gewässer jahrhundertelang unsicher machten. Diese Bauweise war keine Tradition, sondern eine direkte Antwort auf die Gefahr, die von See drohte.
Die Insel ist die Heimat der Ubian und der Dusun Bonggi, die seit Generationen vom Fischfang und vom Ackerbau leben. In den Dörfern sieht man noch heute Fischerboote am Ufer und kleine Felder direkt hinter den Häusern.
Die Anreise erfolgt per Fähre vom Stadtanleger in Kudat, und die Überfahrt lohnt sich bei ruhiger See am meisten. Auf der Insel ist die Infrastruktur einfach, daher ist es sinnvoll, alles Notwendige mitzubringen, bevor man an Bord geht.
Die Gewässer rund um die Insel gehören zu den wenigen Orten in Malaysia, an denen man Dugongs in freier Wildbahn beobachten kann, da sich hier ihre Nahrungspflanzen, die Seegraswiesen, in großer Ausdehnung erstrecken. Diese Meeressäuger sind sehr scheu und werden selbst von erfahrenen Tauchern selten gesichtet.
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