Pudu, Kuala Lumpur, Stadtbezirk in Kuala Lumpur, Malaysia.
Pudu ist ein Stadtbezirk im Zentrum von Kuala Lumpur, der sich entlang einer der Hauptverkehrsstraßen der Stadt erstreckt und hauptsächlich aus Geschäften, Märkten und Wohnhäusern besteht. Der Pudu-Markt ist einer der bekanntesten Lebensmittelmärkte der Gegend und bedient täglich eine große Zahl von Käufern.
Das Gebiet wurde während der Kolonialzeit als Pudoh bekannt und galt damals als abgelegenes Sumpfgebiet, weit entfernt vom damaligen Verwaltungszentrum der Stadt. Im Laufe der Zeit wuchs es zu einem wichtigen Handels- und Wohnviertel heran.
Die Wai Sek Kai-Straße ist bekannt für ihre Garküchen und kleinen Restaurants, die Hakka-Nudeln, Schweineinnereiensuppe und gebratene Rettichkuchen anbieten. Diese Gerichte stammen aus der kantonesischen und Hakka-Küche und sind bis heute ein Anziehungspunkt für Einheimische auf der Suche nach traditionellem Essen.
Das Viertel ist zu Fuß gut erreichbar, da die Straßen breit und übersichtlich sind und viele Geschäfte sowie Essensstände direkt an der Straße liegen. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, findet in der Nähe sowohl eine LRT-Station als auch einen Busbahnhof, was die Anreise von verschiedenen Stadtteilen aus erleichtert.
Der Eingangsbereich des ehemaligen Pudu-Gefängnisses steht noch heute als Gedenkstätte und trug einst auf seinen Außenmauern ein riesiges Wandgemälde, das als eines der längsten der Welt galt. Das Gemälde wurde von den Gefangenen selbst gemalt und war Jahrzehnte lang ein markantes Wahrzeichen des Stadtteils.
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