Kuala Lumpur, Bundesverwaltungsbezirk in Kuala Lumpur, Malaysia
Kuala Lumpur ist ein föderales Verwaltungsgebiet in Malaysia, das ein dichtes urbanes Zentrum mit Hochhausblöcken, älteren Kolonialgebäuden und ausgedehnten Wohnvierteln umfasst, die sich über mehrere Bezirke erstrecken. Die Straßen folgen unterschiedlichen Systemen, manche verlaufen im Rastermuster, während andere sich entlang der Topografie von Hügeln und Flüssen winden.
Die Ansiedlung begann als Zinnminencamp im 19. Jahrhundert, wo Händler und Arbeiter sich am Zusammenfluss zweier Flüsse versammelten. Nach der Unabhängigkeit des Landes wurde es 1974 von der umliegenden Provinz getrennt, um als direkt verwaltete föderale Hauptstadt zu dienen.
In öffentlichen Parks und auf den Märkten der Stadt verbindet sich das tägliche Leben von malaiischen, chinesischen und indischen Gemeinden, die jeweils ihre eigenen Feste, Essensstände und Nachbarschaftsgewohnheiten pflegen. Die mehrsprachigen Straßenschilder und die unterschiedlichen Gebetszeiten in den verschiedenen Vierteln zeigen, wie diese Gruppen zusammenleben und ihre Bräuche bewahren.
Die Stadt ist in elf Bezirke unterteilt, jeder mit unterschiedlichem Charakter, von älteren Vierteln mit niedrigeren Gebäuden bis zu neueren Geschäftszonen mit Hochhäusern. Besucher bemerken oft, dass sich Temperaturen und Luftqualität je nach Tageszeit und Nähe zu Grünflächen verändern können.
Das Gebiet umfasst eine relativ kleine Fläche von weniger als 250 Quadratkilometern und beherbergt dennoch einen beträchtlichen Teil der wirtschaftlichen Aktivität der Nation. Der Bürgermeister wird vom Premierminister ernannt und nicht von den Einwohnern gewählt, was es in der Regierungsführung von anderen malaysischen Städten unterscheidet.
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