St. John's Fort, Kolonialfort auf dem St. Johannes-Hügel, Malakka, Malaysia
St. John's Fort ist eine Befestigungsanlage auf einem Hügel in Malakka mit steinernen Mauern und mehreren Kanonen. Die Konstruktion zeigt die militärische Bauweise jener Zeit mit einer klaren Ausrichtung zum Schutz der Landseite.
Das Fort wurde ursprünglich von den Portugiesen als Kapelle gegründet und später von den Niederländern zu einer Festung umgebaut. Die Niederländer verstärkten die Struktur im 18. Jahrhundert zu einer wichtigen Verteidigungsanlage.
Die Festung trägt den Namen eines Heiligen und verbindet Erinnerungen an verschiedene Herrschaftsepochen. Heute spiegelt sich in ihren Steinen die Geschichte mehrerer Kulturen wider, die diese Region geprägt haben.
Der Aufstieg zum Fort ist über einen Fußweg durch die Altstadt möglich und dauert etwa eine halbe Stunde von der Innenstadt aus. Der Hügel liegt nicht weit vom Zentrum entfernt und ist leicht zu Fuß erreichbar.
Die Kanonen weisen nach innen in die Stadt und nicht zum Meer, was ungewöhnlich für Küstenfestungen ist. Sie waren gebaut um gegen Angreifer von Lande zu schützen, nicht gegen Schiffe oder Invasionen vom Wasser.
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