Tapa Shotor, Buddhistisches Kloster nahe Hadda, Afghanistan.
Tapa Shotor ist ein archäologischer Ort in der Nähe von Hadda mit Überresten eines großen buddhistischen Klosters. Dort liegen Tonskulpturen und räumliche Statuen sowie Reste von Gebäuden, die zeigen, wie umfangreich dieser religiöse Komplex einmal war.
Das Kloster wurde während der Herrschaft des indo-skythischen Königs Azes II gegründet und existierte als religiöses Zentrum. Ein Feuer zerstörte den Ort im Jahr 1992 und beschädigte viele der ursprünglichen Bauwerke.
Die Kunstwerke hier zeigen wie buddhistische Lehren und griechische künstlerische Traditionen aufeinander trafen. Man sieht Figuren wie Herakles und Tyche, die in einem östlichen religiösen Kontext entstanden sind.
Ein Besuch erfordert spezielle Genehmigungen wegen der Lage in der Provinz Nangarhar und der Sicherheitslage in der Region. Besucher sollten sich vorab erkundigen und lokale Ratschläge zur Erreichbarkeit und Sicherheit einholen.
Ein lokales archäologisches Team fand hier zahlreiche intakte Statuen und Reliefs, die neue Erkenntnisse über die Verbindung zwischen hellenistischen und indischen künstlerischen Welten brachten. Diese Entdeckungen zeigen, wie weit der griechische Einfluss in dieser Gegend tatsächlich reichte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.