Chiribaya culture, Archäologische Stätte im südlichen Peru
Die Chiribaya-Kultur war eine Zivilisation an der südperuanischen Küste, die sich über Hunderte von Kilometern der Pazifikküste zwischen den Flüssen Osmore und Tambo erstreckte. Die Überreste zeigen Siedlungen mit Wohnstrukturen, Friedhöfen und landwirtschaftlichen Terrassen, die ein gut organisiertes Leben in dieser trockenen Küstenregion belegen.
Diese Zivilisation entstand um 700 n. Chr. und existierte bis etwa 1476 n. Chr., als sie das Inka-Reich aufnahm. In dieser Zeit bauten die Menschen komplexe Bewässerungssysteme, um Feldfrüchte in der trockenen Küstenlandschaft anzubauen und florierte als Handelszentrum.
Archäologische Ausgrabungen haben komplexe Töpferwaren, Textilien und Werkzeuge enthüllt, die die technischen Fähigkeiten und künstlerischen Ausdrucksformen der Chiribaya zeigen.
Besucher finden hier Ruinen, Friedhöfe und alte Felder, die über ein großes Gebiet verteilt sind und durch Wege zugänglich sind. Das Gelände ist offen und sonnenexponiert, daher sollte man Wasser mitbringen und die richtige Ausrüstung für die Hitze tragen.
Archäologen fanden hier 43 mumifizierte Hunde in einem Friedhof, die mit Decken und Lebensmitteln begraben waren. Dies deutet darauf hin, dass Hunde große Bedeutung für die Gesellschaft hatten und wahrscheinlich bei Herdenaktivitäten halfen.
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