Provinz Ilo, Küstenprovinz im Department Moquegua, Peru
Ilo Province erstreckt sich entlang der Pazifikküste in Südperu mit einer Fläche von etwa 1.380 Quadratkilometern und umfasst drei administrative Distrikte. Das Terrain ist flach bis hügelig und wird durch ein trockenes Klima geprägt, wobei die Höhenlage durchschnittlich bei etwa 15 Metern über dem Meeresspiegel liegt.
Die Region entstand als Zentrum der Kupferförderung in Südperu und erhielt 1970 den offiziellen Status einer Provinz. Der Bergbau prägte die Entwicklung des Gebiets und bleibt bis heute eine wichtige wirtschaftliche Aktivität.
Das Gebiet wird von Menschen verschiedener Herkunft bewohnt, die hier Fischerei und Handel betreiben. Die lokale Bevölkerung hat Traditionen entwickelt, die eng mit dem Meer und der Küstenkultur verbunden sind.
Die Gegend bietet ein stabiles Küstenklima mit Temperaturen zwischen 18 und 28 Grad Celsius das ganze Jahr über, wobei Regen selten ausfällt. Besucher sollten die trockene Wüstenlage berücksichtigen und sich entsprechend mit Sonnenschutz und leichter Kleidung vorbereiten.
1992 gewährte Peru Bolivien eine 99-jährige Pacht für die Nutzung von Hafeneinrichtungen in diesem Gebiet. Dieser Vertrag gibt dem Binnenland Bolivien eine außergewöhnliche Möglichkeit, auf den Pazifikozean zuzugreifen.
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