Moquegua, Verwaltungsregion im südlichen Peru
Das Departamento Moquegua ist eine Verwaltungsregion im Süden Perus, die sich vom Pazifikufer bis in die Andenhochebene erstreckt und drei Provinzen mit unterschiedlichen geografischen Zonen umfasst. Die Landschaft wechselt zwischen Küstenwüsten, fruchtbaren Flusstälern und Bergterrassen, wo Weinreben und Olivenbäume an steilen Hängen wachsen.
Die Pukina und Qullas lebten in dieser Region, bis der Inka Mayta Capac die ersten Siedlungen Cuchuna und Moquegua gründete und das Gebiet unter Inka-Kontrolle brachte. Die spanische Kolonisierung veränderte später die administrative Struktur und führte neue landwirtschaftliche Systeme ein, die bis heute das Tal prägen.
Der Name Moquegua stammt aus der Sprache der Pukina und bezieht sich auf einen Ort des Schweigens oder der Ruhe, der heute in den Marktplätzen und Weingütern der Region lebendig bleibt. Besucher können in den Tälern traditionelle Destillerien besichtigen, in denen Einheimische Pisco nach handwerklichen Methoden herstellen und dabei alte Techniken mit der täglichen Arbeit verbinden.
Reisende können die Region über den Flughafen Herrera Turque Podesta in der Hauptstadt erreichen oder die Hauptstraßen nutzen, die mit größeren peruanischen Städten verbunden sind. Busse fahren regelmäßig von Arequipa und Tacna, wobei die Fahrt mehrere Stunden durch Wüsten- und Berglandschaften dauert.
Die Region beherbergt zwanzig Distrikte in drei Provinzen, jede mit archäologischen Stätten wie Cerro Baúl, einem präkolumbischen Verwaltungszentrum auf einem flachen Berggipfel. Besucher können auch präinkaische Petroglyphen in abgelegenen Tälern entdecken, die Hinweise auf frühe Handelswege und Rituale geben.
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