Misti, Schichtvulkan nahe Arequipa, Peru
El Misti ist ein Stratovulkan im Departement Arequipa in Peru, der sich 5.825 Meter (19.111 Fuß) über dem Meeresspiegel erhebt und durch seine symmetrische Kegelform auffällt. An der Spitze befinden sich zwei ineinander verschachtelte Gipfelkrater mit aktiven Fumarolen, aus denen kontinuierlich Dampf und vulkanische Gase austreten.
Inka-Opferstätten auf dem Gipfel, die zwischen 1440 und 1470 datiert werden, zeugen von rituellen Praktiken während der letzten großen Eruption des Vulkans. Spätere Ausbrüche im 15. und 16. Jahrhundert prägten die heutige Form des Berges und hinterließen Ablagerungen aus Andesitgestein in der Umgebung.
Der Name stammt aus der Quechua-Sprache und bezieht sich auf Begriffe wie Mischen oder Weißsein, was die häufige Schneebedeckung des Berges während der Wintermonate widerspiegelt. Lokale Gemeinden betrachten den Vulkan als bedeutendes Element der regionalen Identität, sichtbar in Kunstwerken und alltäglichen Gesprächen über das Wetter und die Landschaft.
Bergtouren erfordern eine angemessene Akklimatisierung, da das Basislager auf 4.500 Metern (14.764 Fuß) liegt und die Route normalerweise zwei Tage dauert. Wanderer sollten warme Kleidung und ausreichend Wasser mitbringen, da die Temperaturen nachts erheblich sinken und auf dem Weg nach oben keine natürlichen Wasserquellen vorhanden sind.
Vulkanmaterial aus Andesitgestein wurde jahrhundertelang als Sillar abgebaut, ein weißer Stein, der in kolonialer Architektur in Arequipa weit verbreitet ist. Besucher können die Verbindung zwischen dem Berg und der Stadt erkennen, wenn sie durch historische Viertel gehen, wo Gebäude aus diesem lokalen Gestein erbaut wurden.
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