Altstadt von Arequipa, Kolonialviertel in Arequipa, Peru
Das Historic Centre of Arequipa ist die koloniale Altstadt, die aus engen Kopfsteinpflastergassen, weißen Vulkansteinmauern und traditionellen Häusern besteht. Das Viertel bildet ein verwobenes Netz von Passagen, in denen ursprüngliche Wohnhäuser aus sillar, dem charakteristischen hellen Vulkanstein der Region, mit sorgfältigen Details konstruiert wurden.
Das Gebiet entstand bereits vor Arequipas Gründung 1540, als dominikanische Mönche eine Kapelle errichteten, um die einheimische Bevölkerung zu evangelisieren. Diese frühe religiöse Präsenz führte zur Entwicklung einer dauerhaften Siedlung, die später zum Kern der kolonialen Stadtstruktur wurde.
Das Viertel ist ein lebendiger Ausdruck kolonialer Handwerkstraditionen, wo die weißen Vulkansteinmauern und gepflasterten Gassen das alltägliche Leben seit Jahrhunderten prägen. Die Bewohner und Geschäftsleute haben hier ihre eigenen Rhythmen entwickelt, die eng mit der besonderen Bauweise und Anordnung der Häuser verbunden sind.
Das Zentrum liegt etwa 850 Meter vom Platz de Armas entfernt und ist zwischen den Straßen Juan de la Torre und Jerusalem erreichbar. Der Besuch ist frei und ohne Eintrittsgebühren möglich, wodurch es leicht zu erkunden ist.
Die Straßen wie Violin, Cristales und Bayonetas bewahren ihre ursprünglichen Schwarzsteinpflasterungen aus der Kolonialzeit. Diese seltenen überlebenden Oberflächenbeläge unterscheiden sich deutlich von den später verlegten helleren Steinen in anderen Bereichen.
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