Chen Chen geoglyph, Archäologische Geoglyphen-Stätte nahe Moquegua, Peru
Die Chen-Chen-Geoglyphen sind große Kamelid-Figuren, die in Hugel zwischen 1474 und 1534 Metern Hohe südwestlich von Moquegua eingeritzt wurden. Die geschnittenen Linien sind auf der trockenen Berglandschaft deutlich sichtbar und bilden verschiedene Tierfiguren in unterschiedlichen Großen.
Die Geoglyphen entstanden unter der Tiwanaku-Zivilisation, die sich zwischen etwa 700 und 1000 n.Chr. an der südlichen Andenkuste Perus entwickelte. Diese Periode war für die Schaffung großflachiger Figuren in der Andengegend bedeutsam.
Neun Kamelbild-Silhouetten bilden die zentrale Gruppe dieser Figuren. Diese Tiere spielten eine wichtige Rolle in der täglichen Wirtschaft und den religiösen Praktiken der alten Anden-Bevölkerung.
Das Gelande liegt etwa anderthalb Kilometer sudwestlich von Moquegua entlang der Straße nach Bolivien. Die beste Zeit zum Fotografieren ist in den fruhen Morgen- oder spaten Nachmittagsstunden, wenn die Sonnenstrahlen die Schnitzereien mit Schatten hervorheben.
Die Tierfiguren sind am besten in den frühen Morgen- oder späten Nachmittagsstunden sichtbar, wenn das Sonnenlicht lange Schatten über die Bergseite wirft. Diese natürliche Beleuchtung lässt die sonst schwer zu erkennenden Linien deutlich hervortreten.
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