Huaraz, Bergstadt in der Region Ancash, Peru.
Huaraz ist eine Stadt im Ancash-Departement im zentralen peruanischen Hochland, die auf etwa 3.050 Metern Höhe im Callejón de Huaylas-Tal zwischen zwei Gebirgszügen liegt. Der Fluss Santa durchfließt die Stadt, und die umliegenden Gipfel sind von den meisten Straßen aus sichtbar.
Ein schweres Erdbeben zerstörte im Jahr 1970 nahezu die gesamte Stadt, und der anschließende Wiederaufbau veränderte das Stadtbild vollständig. Die Stadt wurde später zur Hauptstadt der internationalen Freundschaft ernannt, da viele Länder beim Wiederaufbau halfen.
Die meisten Straßen wurden nach dem Erdbeben im Schachbrettmuster angelegt, und das Stadtbild wird von niedrigen Wohnhäusern mit einfachen Fassaden geprägt. An Markttagen füllen sich die Plätze mit Verkäufern aus den umliegenden Dörfern, die frisches Gemüse und handgewebte Textilien anbieten.
Die Stadt liegt hoch in den Bergen, und Reisende aus niedrigeren Höhenlagen sollten sich ein oder zwei Tage Zeit nehmen, um sich zu akklimatisieren. Busse von Lima fahren regelmäßig und brauchen etwa acht Stunden für die Fahrt durch die Anden.
Eine Goldmine aus den Neunzigerjahren liegt nahe der Stadt und trägt neben dem Tourismus zur lokalen Wirtschaft bei. Viele Einwohner arbeiten entweder in dieser Mine oder in Dienstleistungen, die mit Bergsteigern und Wanderern zu tun haben.
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