Ica, Wüstenstadt im Süden Perus
Ica ist eine Stadt im südlichen Peru, die sich entlang des Flusses Ica in einer trockenen Landschaft etwa 300 Kilometer südlich von Lima erstreckt. Die Bebauung dehnt sich zwischen sandigen Hügeln und Weinfeldern aus, die das Bild der Region prägen.
Spanische Eroberer gründeten die Stadt im Jahr 1563 auf einem Gebiet, das zuvor von den Paracas und Nazca bewohnt worden war. Ein schweres Erdbeben im Jahr 2007 beschädigte viele Gebäude und veränderte das Stadtbild grundlegend.
Das Regionalmuseum zeigt vorkolumbianische Stücke wie Keramiken, Textilien und Mumien aus der Paracas-Kultur, die hier tausende Jahre lebte. Außerhalb der Stadt liegen Weinberge, in denen Trauben zu Pisco verarbeitet werden, dem Nationalgetränk Perus.
Busse verkehren regelmäßig von Lima aus über die Panamericana und brauchen etwa vier bis fünf Stunden für die Fahrt. Das Klima ist ganzjährig trocken und warm, sodass leichte Kleidung und Sonnenschutz sinnvoll sind.
Ein natürlicher Oasenteich namens Huacachina liegt nur wenige Kilometer außerhalb der Stadt, umgeben von hohen Sanddünen. Dort fahren Besucher mit Buggys über den Sand oder rutschen auf Brettern die Hänge hinunter.
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