Puerto de Pisco, Seehafen in Pisco, Peru.
Puerto de Pisco ist ein Hafen an der Pazifikküste im Süden Perus, in der Stadt Pisco gelegen, der sowohl kommerzielle Schifffahrt als auch Fischerei bedient. Er gliedert sich in das Terminal Portuario General San Martín für den größeren Güterumschlag und in kleinere Bereiche, die dem lokalen Fischfang gewidmet sind.
Der Hafen entstand im 17. Jahrhundert als Handelsposten und diente lange Zeit als wichtiger Ausfuhrpunkt für Waren aus der Region, darunter den lokalen Branntwein, der dem Ort seinen Namen gab. Im Laufe der Zeit wurde er zum wichtigsten Seetor der südperuanischen Küste ausgebaut.
Der Hafen ist der Ausgangspunkt für Bootstouren zu den Islas Ballestas, einer Inselgruppe vor der Küste, die für ihre Seelöwen und Seevögel bekannt ist. Viele Besucher kommen eigens wegen dieser Touren hierher, und das Treiben rund um die Ablegeplätze gehört zum täglichen Bild des Ortes.
Der Hafen liegt nah am Stadtzentrum von Pisco und ist leicht zu Fuß oder mit einem kurzen Fahrtweg erreichbar. Wer Bootsausflüge unternehmen möchte, sollte die trockeneren Monate bevorzugen, da das Wetter dann beständiger ist und die Sicht auf dem Wasser besser.
Das Terminal Portuario General San Martín liegt tatsächlich nicht in der Stadt Pisco selbst, sondern einige Kilometer entfernt in der Bucht von Paracas. Trotz dieser geografischen Trennung wird der gesamte Komplex gemeinhin als Hafen von Pisco bezeichnet.
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