Toro Muerto, Archäologische Stätte in der Provinz Castilla, Peru.
Toro Muerto ist ein Petroglyphenfeld im Majes-Tal in der Provinz Castilla, wo über 6000 vulkanische Blöcke auf 5 km² Wüste zwischen 400 und 800 m Höhe liegen. Die Steine sind im Flachrelief mit geometrischen und anthropomorphen Figuren, Vögeln, Vierfüßlern und Reptilien graviert. Der Fels ist hellgrau und beige mit rotbraunen Flecken, kleinen Gruben und Poren sowie dünnen dunklen Rissen; auf der abgebildeten Fläche ist keine Inschrift und keine eingravierte Figur zu sehen.
Die Petroglyphen von Toro Muerto stammen von der Wari-Kultur, die zwischen 500 und 1000 n. Chr. aktiv war. Die Stätte liegt im Majes-Tal; die Wari waren eine Zivilisation der Mittleren Horizonts, die im südlichen Zentralandenraum und an der Küste des heutigen Peru blühte. 2019 wurde die Stätte in die Tentativliste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.
Der Name Toro Muerto bedeutet auf Spanisch „toter Stier“. Die Gravuren stammen von der Wari-Kultur, die zwischen 500 und 1000 n. Chr. aktiv war, und zeigen geometrische Motive, menschliche Figuren, Vögel, Vierfüßer und Reptilien, die als Flachrelief in vulkanische Blöcke geschnitten wurden. 2019 wurde die Stätte in die UNESCO-Vorschlagsliste aufgenommen.
Die gravierten Blöcke liegen zwischen 400 und 800 Metern Höhe im Majes-Tal, etwa drei Fahrstunden von Arequipa Richtung Lima oder vom Colca-Tal entfernt. Die 5 km² große Fundstelle ist offene Wüste mit verstreuten Steinen auf unebenem Boden; nehmen Sie Wasser und Sonnenschutz mit und rechnen Sie mit Fußwegen zwischen den Gruppen.
Die vulkanischen Steine stammen von Eruptionen der Vulkane Coropuna und Chachani vor Millionen von Jahren, die natürliche Oberflächen für alte Künstler schufen. Diese geologische Herkunft erklärt, warum dieser Platz ausgewählt wurde und wie die Zeit die Steine erhalten hat.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.950 Mitwirkenden weltweit.