Ra’s al-Chaima, Alte Hafenstadt im Norden der Vereinigten Arabischen Emirate.
Ras al-Khaimah ist eine Küstenstadt im nördlichen Teil der Vereinigten Arabischen Emirate, die sich vom Gebirge bis zum Persischen Golf erstreckt. Die Siedlung teilt sich in zwei Bereiche: die ältere Zone auf einer Landzunge zwischen Meer und Creek sowie neuere Viertel landeinwärts entlang breiter Straßen.
Händler nutzten diese Bucht seit Jahrtausenden als Ankerplatz auf Routen zwischen Mesopotamien und dem Indischen Ozean. Portugiesische Schiffe erreichten die Küste im 16. Jahrhundert, bevor britische Verträge im 19. Jahrhundert die Region unter Protektorat stellten.
Die Altstadt bewahrt ihr Straßennetz aus engen Gassen, in denen Händler Gewürze und Textilien verkaufen, während Fischer jeden Morgen ihre Netze am Hafen auslegen. Lokale Familien treffen sich in den Cafés entlang der Corniche, wo man bei Kaffee und Datteln den Blick auf das Meer genießt.
Wer früh am Morgen oder spät nachmittags kommt, meidet die Mittagshitze und findet offene Geschäfte sowie belebte Märkte vor. Bequeme Schuhe erleichtern Spaziergänge durch die Altstadt, während Sonnenschutz ganzjährig empfohlen wird.
Einige Straßen in der Altstadt tragen noch Namen, die auf alte Handwerke verweisen, etwa Gassen der Schmiede oder der Tuchhändler. An windigen Tagen segeln traditionelle Holzboote, Dhows genannt, entlang der Küste und erinnern an frühere Handelszeiten.
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