Abu Musa, Strategische Insel im östlichen Persischen Golf, Iran
Abu Musa Island ist ein Inselgebiet im östlichen Persischen Golf und Eingang zur Straße von Hormus, geprägt durch den Mount Halva, der sich etwa 110 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Die Insel erstreckt sich über rund 12,8 Quadratkilometer und beherbergt eine kleine Bevölkerung, die sich hauptsächlich in Küstenbereichen konzentriert.
Die Insel war von 1892 bis 1971 unter britischer Protektion und wurde danach zwischen Iran und dem Emirat Sharjah durch ein Verwaltungsabkommen aufgeteilt. Dieses Abkommen bestimmte die seitdem geltenden Regelungen für die Kontrolle und Verwaltung des Territoriums.
Der Name der Insel stammt vom arabischen Begriff "Umm Musa", was "Mutter des Mose" bedeutet. Die Bewohner sprechen einen lokalen persischen Dialekt und prägen das alltägliche Leben auf der Insel.
Die Insel ist durch einen eigenen Flughafen mit dem iranischen Festland verbunden und ermöglicht den Transport von Einwohnern und Besuchern. Wer die Insel besucht, sollte beachten, dass die Bedingungen dort sehr trocken sind und die Infrastruktur begrenzt ausfällt.
Trotz der trockenen Bedingungen gibt es auf der Insel Süßwasserbrunnen, die eine dünne Schicht Gras versorgen und es den Bewohnern erlauben, Vieh zu züchten. Diese kleine Grünflächen in der ansonsten ariden Landschaft sind das Ergebnis jahrzehntelanger Anpassung an die lokalen Bedingungen.
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