Al-Ain, Inlandstadt im Emirat Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate
Die Stadt liegt im östlichen Teil des Emirats Abu Dhabi und grenzt an den Oman, mit Wohngebieten und Gärten die sich von den Ausläufern des Dschebel Hafit bis zur Wüste erstrecken. Die Straßen verbinden mehrere eigenständige Siedlungen miteinander, während Palmen und bewässerte Felder das Landschaftsbild prägen.
Ausgrabungen brachten Gräber mit geschnitzten Tier- und Menschenfiguren aus der Zeit um 2700 v. Chr. ans Licht, die frühe Ansiedlungen in der Region belegen. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts veränderte der Ausbau der Infrastruktur und die Entwicklung landwirtschaftlicher Projekte die Region grundlegend.
Die Stadt hält strenge Höhenvorschriften für Gebäude ein und begrenzt Strukturen auf sieben Stockwerke bei Erhaltung traditioneller Architektur und Palmenhaine.
Ein Flughafen bedient Verbindungen nach Ägypten und Pakistan, während Autobahnen direkte Routen nach Abu Dhabi und Dubai bieten. Die Straßen sind breit und gut ausgeschildert, was die Orientierung zwischen den einzelnen Stadtteilen erleichtert.
Mehrere Versuchsfarmen wurden ab 1967 angelegt, um Wüstenflächen in Ackerland für Viehzucht und Gemüseanbau umzuwandeln. Diese Projekte liegen heute zwischen den bewohnten Gebieten und zeigen das Zusammentreffen von Wüste und bewirtschaftetem Land.
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