Jumeirah-Moschee, Islamisches Gebetszentrum an der Jumeirah Beach Road, Vereinigte Arabische Emirate
Die Jumeirah-Moschee ist ein Gotteshaus aus Sandstein an der Jumeirah Beach Road in Dubai, das mit seinen beiden schlanken Minaretten und der zentralen Kuppel die ägyptisch-mamlukische Baukunst nachbildet. Die tief gemeißelten Reliefs schmücken die Fassaden und zeigen geometrische Muster sowie Kalligrafie, die abends durch eine warme Beleuchtung in Szene gesetzt werden.
Scheich Raschid bin Said Al Maktum gab den Bau 1975 in Auftrag, um das Gebäude seinem Sohn Mohammed bin Raschid Al Maktum zu schenken. Die Arbeiten dauerten bis 1979 und schufen eines der wenigen religiösen Bauwerke der Stadt, das auch für Nichtmuslime geöffnet wurde.
Das Gotteshaus öffnet seine Türen für Menschen aller Glaubensrichtungen und bietet Führungen an, bei denen Besucher die Gebetsrituale und die Bedeutung der Waschungen kennenlernen können. Frauen erhalten bei Bedarf traditionelle Gewänder, um den Dresscode zu erfüllen, während Gastgeber Fragen zur islamischen Lehre und zum Alltag der Gläubigen beantworten.
Das Haus bietet zweimal täglich Führungen an, eine am Morgen und eine am Nachmittag, außer freitags, wenn keine Besucher zugelassen sind. Einschreibungen beginnen eine halbe Stunde vor Beginn jeder Führung, daher ist es ratsam, früh zu kommen und sich angemessen zu kleiden.
Das Gebäude ziert die Rückseite der 500-Dirham-Banknote aus der Serie von 2003 und symbolisiert die architektonische Identität der Stadt. Diese Abbildung machte das Bauwerk zu einem der bekanntesten Wahrzeichen des Landes, das Millionen Menschen täglich in ihren Geldbörsen tragen.
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