Chost, Provinz im südöstlichen Afghanistan
Khost ist eine Provinz im Südosten Afghanistans, die sich bis zur Grenze zu Pakistan erstreckt und von Bergen sowie Weideland geprägt ist. Die Landwirtschaft basiert auf Regen- und Bewässerungsmethoden, die das Tal produktiv machen.
Die Region erhielt 1986 während des sowjetisch-afghanischen Krieges den Status einer Provinz, als sie als strategisches Zentrum für Regierungstruppen diente. Diese Bezeichnung formalisierte die administrative Struktur in einer Zeit großer politischer Umwälzungen.
Die Bevölkerung setzt sich überwiegend aus Pashtun-Stämmen zusammen, die das Tal seit Generationen bewohnen und prägen. Jede Gruppe bewahrt ihre eigenen Traditionen und sozialen Strukturen in ihren jeweiligen Siedlungsgebieten.
Die Provinz verbindet sich mit Pakistan über den Grenzübergang Ghulam Khan, der ein wichtiges Handelszentrum im Osten des Landes darstellt. Besucher sollten sich der Grenzlage bewusst sein und aktuelle Bedingungen vor dem Besuch überprüfen.
Im Juni 2022 ereignete sich ein Erdbeben der Stärke 5,9 in der Provinz, das erhebliche Infrastrukturschäden in mehreren Distrikten und benachbarten Regionen verursachte. Dies war eines der stärksten seismischen Ereignisse, das die Region in dieser Zeit erlebte.
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