Lezha, Historische Gemeinde in Westalbanien
Lezhë ist eine Stadt an der Westküste Albaniens, die sich über Küstenebenen erstreckt und Zugang zum Adriatischen Meer durch den Hafen von Shëngjin bietet. Das Gebiet wird von Bergen und Flüssen geprägt, die die Landschaft durchziehen.
Im Jahr 1444 versammelten sich albanische Fürsten hier unter Skanderbegs Führung, um ein militärisches Bündnis gegen die Osmanen zu bilden. Diese Versammlung markierte einen Wendepunkt im Kampf für die Unabhängigkeit der Region.
Die Stadt beherbergt katholische und muslimische Heiligtümer, die die religiöse Vielfalt Nordalbaniens widerspiegeln und im Stadtbild sichtbar sind. Diese Mischung prägt bis heute das Zusammenleben der Bevölkerung vor Ort.
Die zentrale Bahnstation verbindet Reisende mit größeren Städten wie Durrës und Shkodër, und regelmäßige Busverbindungen fahren auch nach Montenegro. Besucher sollten sich auf einfache Infrastruktur einstellen und die beste Besuchszeit liegt außerhalb der heißesten Sommermonate.
Die Stadt ist seit etwa 2.400 Jahren durchgehend besiedelt, wie archäologische Funde zeigen, mit Befestigungsmauern aus dem 4. Jahrhundert vor Christus. Diese alten Strukturen liegen teilweise unter modernen Wohngebieten verborgen und geben Hinweise auf frühe Zivilisationen der Region.
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