Mittelmeer, Meer zwischen Europa, Afrika und Asien.
Das Mittelmeer ist ein Meeresbecken, das Europa, Afrika und Asien voneinander trennt und sich vom Atlantik bis zur Levante erstreckt. Zahlreiche Inseln erheben sich aus seinen Gewässern, darunter Sizilien, Sardinien, Korsika, Kreta und Zypern, während seine Küsten felsige Klippen und flache Sandstrände miteinander abwechseln lassen.
Die ältesten Zivilisationen am Mittelmeer entstanden vor mehr als fünf Jahrtausenden entlang seiner Ufer, von Ägypten bis Mesopotamien. Später kontrollierten nacheinander Phönizier, Griechen, Römer, Byzantiner und osmanische Reiche seine Handelswege und Häfen und prägten damit die Geschichte dreier Kontinente.
Die Küstenstädte veranstalten Fischerfeste und Hafenmärkte, wo Einheimische frisch gefangenen Fisch direkt von den Booten kaufen. Fischer reparieren ihre Netze am Kai, und am Abend sitzen Familien an den Promenaden, um den Sonnenuntergang über dem Wasser zu beobachten.
Das Wasser bleibt das ganze Jahr über relativ warm und lädt zwischen Mai und Oktober zum Baden ein. Winde wie der Mistral oder die Bora können plötzlich aufkommen, besonders im Herbst und Frühling, und kleine Wellen oder stärkere Strömungen verursachen.
In einigen Regionen fließt das Wasser durch enge Meerengen wie Messina oder die Dardanellen, wo starke Gezeiten das Meer in entgegengesetzte Richtungen treiben. Außerdem bilden sich gelegentlich Wasserstrudel an bestimmten Engstellen, die Seeleute seit der Antike kennen und in ihren Navigationskarten markieren.
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