Durrës, Verwaltungsbezirk im westlichen Albanien
Durrës ist eine Küstenstadt an der Adria im Westen Albaniens, die als zweitgrößte Stadt des Landes gilt. Die Siedlung erstreckt sich entlang einer weiten Bucht und verbindet Wohnviertel, Hafengelände und mehrere angrenzende Ortschaften zu einem zusammenhängenden städtischen Gebiet.
Die Griechen gründeten die Siedlung im 7. Jahrhundert vor Christus als Handelsposten, der später unter römischer Herrschaft zu einem wichtigen Hafenzentrum wurde. Nach Jahrhunderten byzantinischer und osmanischer Kontrolle wurde die Stadt 1912 Teil des unabhängigen albanischen Staates.
Das Verwaltungsgebiet umfasst vier städtische Zentren und sechs ländliche Gemeinden mit einer Gesamtbevölkerung von 202.971 Einwohnern.
Eine Autobahn verbindet die Stadt mit der Hauptstadt Tirana in etwa 30 Minuten Fahrzeit und erleichtert den Zugang für Reisende, die zwischen beiden Orten pendeln. Busse und Sammeltaxis verkehren regelmäßig entlang der Küste und bieten Verbindungen zu kleineren Ortschaften in der Umgebung.
Das römische Amphitheater aus dem 2. Jahrhundert liegt mitten in einem Wohnviertel und wurde erst 1966 bei Bauarbeiten wiederentdeckt. Besucher können zwischen den Sitzreihen und unterirdischen Gängen spazieren, wo einst Gladiatoren auf ihre Kämpfe warteten.
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