Himara, Stadt in Albanien
Himarë ist eine kleine Hafenstadt an der albanischen Küste, die zwischen den zerklüfteten Ceraunian-Bergen und dem blauen Ionischen Meer liegt. Das Zentrum besteht aus einfachen Steinhäusern nah am Strand, ergänzt durch mehrere Strände wie Spile Beach, Livadhi und Filikuri sowie antiken Ruinen auf einem Hügel über der Stadt.
Himarë war vor mehr als 3.500 Jahren ein bedeutender griechischer Hafen und wurde später von Römern und Byzantinern beherrscht. Die Burg auf dem Hügel ist das älteste Zeugnis dieser Periode und zeigt, wie verschiedene Imperien die Region über Jahrhunderte hinweg kontrollierten.
Der Name Himarë stammt aus der antiken Vergangenheit und bezieht sich auf eine alte griechische Siedlung. Heute kann man sehen, wie die Einheimischen ihre Traditionen am Leben erhalten, etwa durch die abendliche "Xhiro", einen entspannten Spaziergang entlang der Küste, bei dem sich Familien und Freunde treffen.
Die beste Zeit zum Besuchen ist von Mai bis Oktober, wenn die Temperaturen angenehm sind und die Strände ruhiger sind als in den heißen Sommermonaten. Die meisten Orte in der Stadt sind zu Fuß erreichbar, aber um entferntere Strände oder die Burg zu erkunden, ist ein Auto oder ein Boot hilfreich.
Die Kirche des Heiligen Sergius und Bacchus auf der Burg beherbergt lebhafte Fresken, die trotz der Zeit und der rauen Bedingungen immer noch farbig und detailreich sind. Diese überraschend gut erhaltenen Kunstwerke zeigen religiöse Szenen und bieten Einblick in die byzantinische Kunsttradition der Region.
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